Augenoperation

Vor zwei Jahren hatte ich auf beiden Augen einen sogenannten Grauen Star*.
Eine Operation sei unumgänglich, wurde mir von der Augenärztin mitgeteilt. Merkwürdig war nur, dass ich keinerlei Beeinträchtigungen hatte. Ich weiß, dass man sich an die Sehstärke gewöhnt und selbst kaum Veränderungen bemerkt. Aber gut, man vertraut ja dem ärztlichen Befund und stimmt einer OP dann zu.

Also am OP-Tag 120 Kilometer in eine Augenklinik gefahren. In der Praxis ging es zu wie am Fließband. Etliche Patienten im Wartezimmer, die allerdings im Minutentakt aufgerufen wurden. Ich saß maximal 10 Minuten, dann ging es für mich auch schon Richtung Behandlungszimmer. Vorher noch einen sterilen Umhang und Kopfbedeckung angezogen, dann ab in den Stuhl. Ich bekam noch eine leichte Narkosespritze und das letzte was ich sah, war der Scheinwerfer über meinem Kopf. Und als ich nach 4 Minuten wieder aufwachte (ich habe extra gefragt) war der Scheinwerfen immer noch da und es war eigentlich alles wie vorher. Später allerdings bemerkte ich dann doch eine große Veränderung. Zum Lesen brauchte ich keine Brille mehr (allerdings war ich schon vorher kurzsichtig, aber bei weitem schlechter).

4 Wochen später kam dann das andere Auge dran, der Ablauf war natürlich derselbe. Es wurden paar Tage später jeweils Nachschauen durchgeführt, beide ergaben ein gutes Ergebnis.

Nun war ich dieser Tage bei einer Kontrolluntersuchung. Dort wurde ein sogenannter Nachstar diagnostiziert, der aber einfach weggelasert werden kann.
Also wieder in die Augenklinik, dort mit einem Lasergerät direkt im Auge gelasert. Völlig schmerzfrei ohne Narkose und Nachwirkungen.

So kann ich nun also also völlig unbesorgt der Laserung des anderen Auges entgegensehen…


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