Ausstellung Körperwelten

Hand aufs Herz: Was genau weißt du eigentlich über den menschlichen Körper?
Wie oft schlägt beispielsweise ein gesundes Herz in der Minute? Wie viele
Muskeln brauchen wir zum Atmen und wie können wir einem Herzinfarkt vorbeugen? Diese und viele weitere Antworten erhält man in der Ausstellung
KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens – und das auf eine ganz besondere Art und Weise. So viel vorweg: Dieser Besuch ging im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut…

Im Mittelpunkt der KÖRPERWELTEN steht, wie der Name schon verrät, der
Kreislauf des Entstehens und Vergehens des menschlichen Körpers. Klingt erstmal etwas
deprimierend, ist es aber überhaupt nicht. Denn die Ausstellung schickt ihre
Besucher auf eine spannende Selbstentdeckungsreise. Hier erfährst man mehr über
das Potential, aber auch die Verwundbarkeit unserer Anatomie sowie die Physiologie des
menschlichen Körpers. Wie komplex der menschliche Körper eigentlich aufgebaut ist,
kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden.

So gibt die Ausstellung nicht nur einen Überblick über den Kreislauf des menschlichen
Lebens, sondern sensibilisiert auch dafür, wie wir Menschen durch unsere Lebensweisen
und Gewohnheiten Einfluss auf diesen nehmen können. Gesunde Ernährung und Sport
stehen schädlichen Süchten und Abhängigkeiten direkt gegenüber.
Die einzigartige KÖRPERWELTEN Ausstellung verfolgt somit ihr wichtigstes Ziel:
Gesundheitliche Aufklärung und Prävention anschaulich wiedergeben und die positiven
Auswirkungen einer gesunden Lebensweise aufzeigen.
Und wie gelingt ihr das? Mit einer Vielzahl eindrucksvoller menschlicher
Ausstellungsstücke – den sogenannten Plastinaten.

Alle Ausstellungsstücke, die man sieht, sind echt und von echten Personen gespendet worden; sie verleihen den KÖRPERWELTEN Ausstellungen einen ganz besonderen Sensationswert. Egal ob ein einzelnes Organ oder ein Ganzkörper-Plastinat, in dieser
Ausstellung findet man alles, was den Körper ausmacht, hinter dem Glas der
Vitrine wieder. So kann man sich bei einem Besuch auf eine ganz andere Art
in körperlicher Selbstkenntnis üben.

Erfinder der Plastination und Initiator der KÖRPERWELTEN Ausstellungen ist übrigens
Dr. Gunther von Hagens. Er ist davon überzeugt, dass man mit Hilfe des Todes mehr Licht in
das Rätsel des Lebens bringen kann und mit dem Blick durch fremde, tote Körper, neue
Erkenntnisse über den eigenen, lebenden Körper gewinnen kann. Ganz nach dem Motto:
„Ich war, wie du bist: lebendig, und du wirst sein, wie ich bin: tot. Jedoch kannst du auch
sein, was ich bin: ein Plastinat.“

Kommentare

Kommentar verfassen