Essen in Thailand

Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht……
Wohl nur auf wenige Menschen außer mir trifft diese Redensart so zu. Um so skeptischer war ich, als ein Urlaub in Thailand in der Planung war. Allerdings ließ ich mich mit dem
Argument überzeugen, dass eine Verpflegung in jedem nicht europäischem Land für mich eine Herausforderung wäre….

Es lohnt sich, in Thailand die zahlreichen Nacht- und Essensmärkte zu besuchen. Hier werden frisch gegrillte Fleisch und Fischspieße für jeden Geschmack angeboten. Frischer geht es ganz einfach nicht. Auf den zahlreichen Märkten werden Kräuter, Gewürze und Obst in einer unglaublichen Vielfalt angeboten. Es ist ein Genuß über diese Märkte zu schlendern.

Essen in Thailand bedeutet eine leckere Kombination aus knackigem Gemüse, frischen Kräutern und delikaten Gewürzen in Verbindung mit Fleisch vom Huhn, „Gai“, vom Schwein, „Moo“ oder köstlichen Meeresfrüchten. Basis der meisten Gerichte ist der sogenannte Klebreis, „Khao Niao“, der als Beilage dient.

Zu den Nationalspeisen in Thailand gehört unbestritten Pad Thai. Hierbei handelt es sich um leckere gebratene Reisnudeln, die mit frischem Gemüse, meist mit Sojasprossen und einer
aromatischen Soße verfeinert werden. In der Küche Thailands gibt es zahlreiche Varianten aus denen man wählen kann. So gibt es gebratene Reisnudeln mit Fischsoße, mit Fleisch und dicker Soße oder mit Zusatz von Thai Basilikum.

Zum Essen sollte man in ein traditionelles einheimischen Restaurant oder in einer der unzähligen Garküchen in Thailand gehen. Die Sinne werden schon vor dem eigentlichen Verzehr der Speisen angeregt. Aromatische Düfte dringen aus der Küche und Kochplatz und lassen die Vorfreude auf die Gerichte steigen. Das Geheimnis sind die aromatischen Gewürze und die frischen Kräuter die bei keiner Speise fehlen.

Diese kleinen Köstlichkeiten, die vor Ort als „Khai Nok Krata“ (was wörtlich „Wachteleier von der Eisenplatte“ bedeutet) bekannt sind, sind ein beliebter Snack.

Die Thais lieben ihre Suppen zu jeder Tageszeit. Die hervorragenden Nudelsuppen gibt es
sogar bereits zum Frühstück. Überall am Straßenrand kann man in den kleinen Garküchen
frisch zubereite Thai Suppen genießen. Sehr beliebt ist beispielsweise Tom Khaa Gai,
eine aromatische Kokossuppe mit Hühnchenfleisch.

Was kaum auf einer Speisekarte steht,
jedoch überall serviert wird, ist die
Reissuppe. Sie ist das, was für viele das
Müesli hierzulande ist, nämlich das
klassische Frühstück in Thailand.

Hühnerfleisch gehört in Thailand neben Schweinefleisch zu den beliebtesten Fleischsorten.
In Thailand werden alle Teile des Huhns gegessen und angeboten.
Auf den riesigen thailändischen
Hühnerfarmen werden unglaubliche Mengen an Fleisch produziert.

Natürlich gibt es auch vegetarische
Spezialitäten mit frischen, knackigen
Gemüse. Dies gilt bei der Thai-Küche
natürlich nicht nur für Gerichte aus dem Wok.

Das thailändische Essen ist in der Regel klein geschnitten oder so weich, dass man es mit dem Löffel zerkleinern kann. Messer wird man daher kaum auf dem gedeckten Tisch vorfinden. Man isst vorzugsweise mit Stäbchen oder man verwendet Löffel und Gabel. Hierbei dient die Gabel allerdings lediglich dazu, das Essen auf den Löffel zu schieben.

Auch nach Pfeffer und Salz wird man am Esstisch vergeblich Ausschau halten. In Thailand würzt man das Essen traditionell mit Fischsoße oder
Chiliflocken nach.

In Thailand werden Insekten als Snack oder Beilage verzehrt, vor allem in Straßenrestaurants. Zu den beliebtesten essbaren Insekten in Thailand gehören Grillen,
Heuschrecken, Mehlwürmer und Seidenwürmer. Insekten werden oft frittiert, aber auch
gegrillt, gedämpft oder gekocht und sind reich an Proteinen und Vitaminen.

„Geheime“ Gewürz-Zutaten sorgen für außergewöhnliche Geschmackserlebnisse. Wichtig beim Essen in Thailand ist auch immer eine perfekt abgestimmte Ausgewogenheit
zwischen, süß, sauer, salzig und scharf.

Abschließend kann ich nur ein positives Fazit ziehen. Ich war von mir selbst erstaunt,
was ich alles an Speisen probiert habe.
Das allermeiste war lecker und schmeckte hervorragend.
Und NEIN, ich habe keine Insekten probiert. Das brachte ich dann doch nicht fertig…..

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